So starteten wir heute früh Richtung Potsdam. Da wir bis zu unserer gebuchten Eintrittszeit noch etwas Zeit hatten, spazierten wir über die Freundschaftsinsel und bewunderten die großen Bäume.
Beim Suchen des besten Standortes für ein Foto über die Havel entdeckte ich meine ersten Frühblüher
Beim genauen Hinschauen sah ich, dass dies ein gestürzter Baum war, der statt zu sterben neue Triebe entwickelt hatte die im Laufe der Jahre schon zu neuen Stämmen und Ästen gewachsen waren. Wenige Meter daneben konnte ich das Überlebensprinzip noch deutlicher erkennen. Es ist doch phantastisch, wie die Natur immer wieder überlebt.
Inzwischen hatte es zu regnen begonnen und ich hoffte auf ein trockenes Plätzchen im Eingangsbereich des Museums. Der Andrang war aber so groß, dass wir vor dem Eingang noch warten mussten. Zum Glück hatte ich eine garantierte Einlasszeit gebucht. Um 10.30 Uhr wurden nur noch Karten für 17:00 Uhr verkauft. Eine kleine aber sehr präsente Museumsmitarbeiterin managte energisch Warteschlange und sonstige Anliegen. Respekt! Wir durften dann 15 min früher als geplant ins Museum und genossen die dort gezeigten 27 Gemälde des großen Künstlers.
Mir gefiel besonders ein Bild, dass ich noch nicht kannte:
Stillleben mit Wiesenblumen und Rosen, 1886/1887 in Paris
Es war sehr voll und manchmal musste ich warten, bis ich ein Bild richtig betrachten konnte. Das Warten störte mich nicht aber es gab Besucher, die sich mit ihrem Handy genau vor mich stellten um zu fotografieren. Das ist doch einfach schlechtes Benehmen.
Obwohl es sehr voll war, gelang mir dieser Schnppschuss.
Ich hoffe, die Dame hat noch öfter einen Platz mit freier Sicht gefunden.
Ich wünsche Euch noch ein wundervolles Restwochenende mit wenig Regen.

