Mit Wünsdorf verbinden viele den Begriff der verbotenen Stadt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges hatte dort das Oberkommando der sowjetischen Streitkräfte seinen Standort.
35 000 Soldaten und Offiziere waren in einem ummauerten und streng bewachten Areal stationiert. Auf 600 ha entstand eine eigene sowjetische Stadt mit Kasernen, Geschäften, Wirtschaftsgebäuden und Kultur-und Sporteinrichtungen.
Vor 10 Tagen war ich mit 3 Kolleginnen dort auf Fototour.
Mit dem Anbieter der Tour waren wir schon in den Beelitzer Heilstätten und wir freuten uns auf 6 Stunden Erkundungen rund um das alte Haus der Offiziere.
Die Tage davor war schlechtes Wetter und wir hofften auf einen regenfreien Tag. Unsere Hoffnung wurde übertroffen und Wünsdorf begrüßte uns mit herrlichem Frühlingswetter.
Unser erstes Ziel war das ehemalige Lazarett. Die folgenden Fotos habe ich dort aufgenommen.
Bei solchen Touren steht man sich nicht gern gegenseitig im Weg und vor der Linse. Also verteilten sich die Teilnehmer und wir stiegen nach oben, um dort mit unseren Erkundungen zu beginnen.
Hatte sich hier ein Engel verflogen und Federn gelassen ;-) ?
Hinter einer Tür lag eine Badewanne. Mit einem freudigen Aufschnattern sprang meine Quitscheente aus dem Rucksack und platzierte sich für ein Foto. Ich hatte sie für die Schwimmhalle mitgenommen, gönnte ihr aber den Spaß.
Ein Klick auf ein Foto vergrößert die Ansicht ( aber das wisst ihr ja).

