Von Menschen und Bäumen

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Dienstag, 24. März 2020

Frühling in Bautzen

Am Wochenende fuhren wir nach Bautzen. Mein Schwiegervater wurde am Freitag aus dem Krankenhaus entlassen und wir mussten vor Ort die nächste Zeit organisieren. Der Kühlschrank war schnell gefüllt und nette Nachbarn boten von sich aus Hilfe an. Ich hoffe, er bleibt vernünftig und die nächste Zeit zu Hause.
Samstag nachmittag zog es mich in die Sonne. Eine Stunde lief ich alleine durch die merkwürdig leere Stadt.
Am Bahnhof gab es früher ein Taxihäuschen. Inzwischen wurde der Bahnhof rekonstruiert und aus dem Taxihäuschen wurde ein Blumenladen. Natürlich ist er zur Zeit geschlossen.


Einige Minuten später sah ich  auf die Ortenburg.


Ich ging weiter an der Spree entlang bis zur alten  Wassermühle. Die Frankensteinische Mühle ist nicht mehr im Betrieb.



Hinter der Brücke lief ich zurück in Richtung Stadt. Dort bot sich mir ein herrlicher Blick auf die Friedensbrücke und die dahinter liegende Ortenburg:


Sonntag fuhren wir zurück nach Berlin. Mein Lieblingsmann geht weiter arbeiten und ich habe Bereitschaft.
Ich hoffe, ihr habt auch Gelegenheit euch am Frühling zu erfreuen.
Bleibt gesund!

Donnerstag, 19. März 2020

Nicht ganz planmäßig aber schön

Ich gebe es zu: Ich befürchte eine Ausgangssperre (eine für mich schreckliche Vorstellung) und nutzte deshalb meinen gestrigen freien Tag und das herrliche Frühlingswetter eine geplante Stadtwanderung zu starten.
Es gibt in meiner großen Stadt noch einige Ecken, in denen ich noch nicht war. Ich wollte vom Westhafen aus an der Spree entlang zum Hauptbahnhof laufen.
Schon kurz nach dem Start am S-Bahnhof Westhafen stand ich vor der Schranke des Betriebsgeländes des Westhafens. So änderte sich das erste Mal die Route und ich lief auf einem kleinen Weg an der Spree entlang.

 

Als ich über die Brücke gelaufen war, eröffneten sich mir interessante Blicke auf das Westhafengelände.


Weiter ging es durch ein Großlagergelände und dann kam der Kontrast:


Der Weg führte durch eine Kleingartensiedlung inmitten der Großstadt. Ich bin 3x falsch abgebogen, fand aber den Weg zurück ins Großstadtgetümmel und zum Schloss Charlottenburg.


Wenige Meter später passierte es: Ich verließ unbeabsichtigt die geplante Route. Ich bin am Wasser weitergelaufen und habe erst später bemerkt, dass ich nicht an der Spree sondern am Landwehrkanal lang lief. Dieser Weg war aber auch sehr schön und ich kann ihn nur empfehlen. 


Am Charlottenburger Tor verließ ich den schönen Weg am Landwehrkanal und ging an der Goldelse vorbei in den Tiergarten.


Als ich das Schloss Bellevue passierte, war die Spree wieder da. An der Spree entlang, vorbei am Kanzleramt und blühenden Bäumen erreichte ich den Cube am Hauptbahnhof und nach ca. 12km das geplante Ende der Tour.


Die Bewegung an der frischen Luft tat mir gut und die ursprünglich geplante Tour hole ich (hoffentlich bald) nach.
Auf dem 17. Juni zeigte gestern die digitale Verkehrstafel folgenden Hinweis. Ich wollte ihn erst für den Schilderwald am kommenden Mittwoch aufheben aber .....