Montag, 29. Mai 2017

Mit Farbe in die Woche 22/52

Mit einem Trafohaus im Stil von Heinrich Zille begann mein Vorhaben im Januar.
Das Team Potsdam entdeckte in Stahnsdorf ein Trafohaus, das ein Hinweis auf Zilles Grab gab.


Bis dahin war mir nicht bekannt, dass Zille in Stahnsdorf begraben ist. As wir gestern die Weltentdeckerin zurück nach Potsdam brachten, ergab sich die Gelegenheit, den Südwest Kirchhof in Stahnsdorf und Zilles Grab zu besuchen.




Der Südwest Kirchhof ist eine wunderbare Parkanlage. Verfallene und gepflegte Grabmale, eine Kapelle im Stil der norwegischen Stabkirchen,





wunderbare Rhododendren und viele Grabstätten berühmter Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts kann man dort entdecken. Man kann sich dort auch einen Baum aussuchen, unter dem man bestattet werden möchte. 









Wir haben heute nicht alles erlaufen und werden bestimmt noch einmal dort unter Bäumen entlang schreiten. 





Kommentare:

Eva-Maria H. hat gesagt…

Guten Morgen liebe Malesawi,

ich mag die Zeichnung von Zille sehr gerne und schau mir den interessanten Bericht gerne an.

Stabkirchen, ja die sind interessant und ich habe auch schone in in Polen besucht.

Der Bericht folgt, wenn Nova wieder mit bloggen dabei ist.

Dir einen schönen Tag und hab eine gute Woche.

Lieben Gruß Eva

Jutta hat gesagt…

Das ist wirklich sehr interessant, liebe Malesawi. Den Stahnsdorfer Friedhof wollte ich auch schon so lange mal besuchen. Dann wird es ja wirklich jetzt mal Zeit. Nach Deinen herrlichen Bildern zu urteilen, muss der ja wirklich wunderschön sein.

Vielen Dank für die Erinnerung und auch den Tipp mit Oberschöneweide.

Liebe Grüße

Jutta

Egbert Büschel hat gesagt…

Also doch, der "olle" Zille liegt in einer echten Gruft. Habe ich doch auf deinen Fotos die Tür zur Gruft gefunden. Du besitzt so viele originelle Ideen, dass ich meiner, der Zille hätte auch dir ein Bild gewidmet. Der Zeichnung auf der Wand des Trafo Häuschens das Original in der Natur gegenüber zu stellen, finde ich mehr als originell, das ist einfach klasse.

und so wünsche ich dir eine klasse Woche nach diesem klasse Wochenstart voller Farben,
egbert

Naturwandererin hat gesagt…

Das ist ja interessant zu lesen, da wäre ich auch hinmaschiert, wenn ich es gewußt hätte. Ich war z.Zt. des Mauerbaus in Berlin, als "Westdeutsche Bürgerin" durfte ich auch in den Osten der Stadt, allerdings nicht nach Potsdam, da bin ich dann endlich mal mit der S-Bahn nach dem Fall der Mauer, hingefahren. Ich wohnte in Wannsee, die Fahrt mit der S-Bahn endete immer dort, so war die Neugier sehr groß, wie siehts denn danach aus. Zille liebe ich sehr, habe ein dickes Buch von ihm. Mit wenigen Strichen ganze Dramen festzuhalten, ist ein Kunst die nur er beherrscht hat.
Liebe Grüße
von Edith

malesawi hat gesagt…

Lieber Egbert, bei soviel Lob bin ick ja jerührt wie een Rührkuchen. Danke.
Liebe Edith, der Friedhof hatte von 1913-1961 sogar eine Friedhofsbahn. Diese fuhr von Wannsee zum Friedhof.Durch den Mauerbau wurde diese Bahnlinie unterbrochen.
Liebe Grüße!

Seraphinas Phantasie hat gesagt…

Wunderschöne Fotos von Zille's GRab und dem Trafohäuschen, aber auch von dem gesamten Ausflug. Prächtig !
Viele Grüße, Synnöve

Wolfgang hat gesagt…

Liebe Malesawi,
das scheint wirklich ein interessanter Ort zu sein, normalerweise besuche ich nicht gerne Friedhöfe. Die die ich kenne sind aber auch alle langweilig. Den Friedhof, den Du uns zeigst würde ich hingegen gerne einmal besuchen.
Ich wünsche Dir nochmals eine schöne Woche.

Viele liebe Grüße
Wolfgang